Fortbildungen

Für Physiotherapeut:innen, Hebammen und Ärzt:innen – fundiert, praxisnah und mit Begeisterung vermittelt.

Wissenschaftlich fundiertes Wissen, langjährige Praxiserfahrung und ein wertschätzender Zugang – für Fortbildungen, die inspirieren und direkt im Berufsalltag anwendbar sind.

Erfahrung, die Wissen lebendig macht.

Als Physiotherapeutin und Referentin begleite ich PhysiotherapeutInnen, Hebammen und ÄrztInnen in Fort- und Weiterbildungen rund um die Frauengesundheit. Meine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Geburtsvorbereitung, Nach der Geburt – Wochenbett und Rückbildung sowie Beckenbodenrehabilitation. Durch meine langjährige Erfahrung im Klinikalltag sowie in der freien Praxis verbinde ich wissenschaftlich fundiertes Wissen mit praktischer Erfahrung und einem wertschätzenden Zugang zur Arbeit mit Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen.
Meine Vorträge und Fortbildungen finden an unterschiedlichen Fortbildungszentren statt. Darüber hinaus sind Direktbuchungen und individuelle Inhouse-Schulungen möglich.

Meine Fortbildungsangebote

Geburtsvorbereitung - Methode Menne-Heller - 3 Tage:

Diese Fortbildung richtet sich an Hebammen und PhysiothereutInnen mit Schwerpunkt Gynäkologie und Geburtshilfe und eröffnet neue Perspektiven auf das Thema Geburt – jenseits technischer Abläufe und standardisierter Verfahren.
Im Mittelpunkt steht ein körpertherapeutisch fundiertes Konzept, das Bewegung, Atmung, Beziehung und Selbstwahrnehmung in einen ganzheitlichen Zusammenhang bringt. Ziel ist es, schwangere Frauen in ihrer Selbstregulation, Körperkompetenz und inneren Sicherheit zu stärken.
Die dreitägige Fortbildung bietet einen intensiven, praxisnahen Zugang zu einer Geburtsvorbereitung, die Körper, Psyche und Beziehung gleichermaßen berücksichtigt. Vermittelt werden erfahrungsorientierte Methoden, aktuelles Fachwissen sowie ein sensibler Zugang zur nonverbalen Begleitung rund um die Geburt.
Geburt wird als lebendiger Prozess verstanden – getragen von Bewegung, Atem, Beziehung und dem Vertrauen in die eigene Kraft.

Nach der Geburt: Wochenbett und Rückbildung - Heller Konzept - 2,5 Tage:

Diese Fortbildung vermittelt ein spezielles Behandlungskonzept für das Früh- und Spätwochenbett und richtet den Fokus auf die Funktionen des Beckenbodens sowie auf mögliche strukturelle Veränderungen und Verletzungen nach der Geburt.

Im Frühwochenbett steht die individuelle physiotherapeutische Begleitung von Wöchnerinnen im Mittelpunkt – sowohl bei unkomplizierten Verläufen als auch bei besonderen Herausforderungen, beispielsweise nach einer Sectio caesarea oder bei einem belastenden beziehungsweise traumatisierenden Wochenbettverlauf.

Für das Spätwochenbett werden Behandlungsmöglichkeiten bei physischen und psychischen Beschwerden vermittelt, unter anderem bei:

  • Wundheilungsstörungen
  • Miktions-/Defäkationsstö­rungen
  • Beschwerden im  Bereich der Symphysen-, des Iliosacralgelenks- oder des Steißbeins
  • ausgeprägte Rektusdiastase
  • lumbale Rückenschmerzen,
  • beginnende Senkungs­beschwerden durch einen Descensus von Uterus und/oder Vagina
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr


Auch die Begleitung nach Frühgeburten und Totgeburten sowie psychische Veränderungen und Belastungen im Wochenbett werden thematisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der funktionsgerechten Atmung sowie auf den Grundlagen der lokalen und anschließenden globalen Stabilisierung der Rumpfmuskulatur. Diese Inhalte fließen in das praktische Übungsprogramm ein.

Beckenboden Basis FRAU - 3 Tage:

Beckenbodendysfunktionen können Frauen in jedem Lebensalter betreffen.. Eine fachgerechte und individuelle Betreuung erfordert fundierte Kenntnisse und ein differenziertes Verständnis der komplexen Zusammenhänge. Das in der Grundausbildung erworbene Wissen bildet eine wichtige Basis, reicht für die vielfältigen Anforderungen in der Beckenbodenrehabilitation jedoch häufig nicht aus. Dieser dreitägige Intensivkurs vermittelt die wesentlichen Grundlagen, um Patientinnen mit Beckenbodenbeschwerden – beispielsweise bei Descensus Vagina und/oder Uterus, Inkontinenz sowie Miktions- oder Defäkationsbeschwerden – fachgerecht zu befunden, zu beraten und gezielte, befundangepasste Therapiemaßnahmen auszuwählen. Auf dieser Grundlage werden sowohl konservative als auch prä- und postoperative Beschwerdebilder differenziert betrachtet und geeignete physiotherapeutische Maßnahmen vermittelt.

Wechselkurs - Frauen in der Lebensmitte - 1,5 Tage:

Frauen sind zyklische Wesen – das ist bekannt. Doch die Wechseljahre sind mehr als ein hormonelles Ereignis: Sie sind eine Lebensphase des Wandels und eine Einladung zur Neuorientierung. Diese Fortbildung vermittelt fundiertes Wissen über körperliche, emotionale und funktionelle Veränderungen in der Lebensmitte – von Muskel- und Gelenkbeschwerden bis hin zu Stimmungsschwankungen – und zeigt, wie Frauen in dieser Zeit fachlich fundiert und ganzheitlich begleitet werden können.

Kraft, Klarheit und Körpergefühl in der Lebensmitte.

Viele Frauen erleben rund um die Wechseljahre einen tiefgreifenden Wandel, der weit über körperliche Symptome hinausgeht. Schlafprobleme, Gelenksbeschwerden und Gewichtszunahme können diese Lebensphase ebenso prägen wie Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder ein Gefühl innerer Unruhe.
Gerade in der Physiotherapie ist es wichtig, diese körperlichen Veränderungen einordnen zu können und Frauen im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes individuell zu begleiten.

Ziel ist ein ganzheitliches Verständnis für die Wechseljahre und ihre Auswirkungen – körperlich, emotional und funktionell. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, Beschwerden und Veränderungen wahrzunehmen, empathisch zu kommunizieren und mit gezielter Bewegung, Körperarbeit und Gesprächsbegleitung zu mehr
Balance und Wohlbefinden beizutragen.

Zykluskompentenz in der Physiotherapie - 1,5 Tag:

Der weibliche Zyklus beeinflusst zahlreiche physiologische Prozesse und kann Auswirkungen auf Belastbarkeit, Regeneration, Schmerzempfinden, Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden haben. Für Physiotherapeuten gewinnt zyklusorientiertes Arbeiten zunehmend an Bedeutung – und eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, den eigenen Körper und seine zyklischen Veränderungen besser zu verstehen.

Diese praxisorientierte Fortbildung vermittelt fundiertes Wissen über den weiblichen Zyklus und seine Relevanz für die physiotherapeutische Arbeit. Die Teilnehmer lernen, zyklusbedingte Veränderungen besser zu verstehen, Beschwerden differenziert einzuordnen und therapeutische Maßnahmen individuell und situationsgerecht anzupassen.

Inhalte:

  • Anatomie und Physiologie
  • Hormonelle Veränderungen im Zyklusverlauf
  • Zyklusphasen und ihre Auswirkungen auf den Körper
  • Körperbezogenes Arbeiten und Wahrnehmung

Lets talk about sex - online Vortrag - 3 Stunden:

Sexualität ist mehr als Intimität – sie ist ein komplexer, körperlicher und physiologischer Prozess, der eng mit dem Beckenboden, dem Nervensystem und dem hormonellen System verbunden ist. Besonders in der physiotherapeutischen Arbeit mit Frauen beispielsweise bei Beckenbodenbeschwerden, Schmerzen oder hormonellen Veränderungen, ist ein grundlegendes Verständnis dieser Zusammenhänge von großer Bedeutung.
Diese Fortbildung richtet sich an alle, die die physiologischen Grundlagen weiblicher Sexualität verstehen und dieses Wissen in ihre therapeutische Arbeit integrieren möchten – sachlich, achtsam und praxisnah.

Zellgesundheit – unsere Gesundheit beginnt in der kleinsten Einheit

Gesundheit beginnt dort, wo unser Körper die besten Voraussetzungen für Regeneration und Wohlbefinden vorfindet.

Unser Körper ist darauf ausgerichtet, sich kontinuierlich anzupassen und zu regenerieren. Eine gute Versorgung mit wichtigen Nährstoffen kann dabei eine wertvolle Grundlage für diese natürlichen Prozesse schaffen. Gerade im Bereich der Frauengesundheit können sich die Bedürfnisse des Körpers im Laufe des Lebens verändern – beispielsweise während der Schwangerschaft, im Wochenbett, in Phasen hormoneller Veränderungen oder in den Wechseljahren.
Mit einem testbasierten Nährstoffkonzept schaffen wir eine individuelle Grundlage, um den Körper bei seinen natürlichen Prozessen gezielt zu begleiten. Dieser Ansatz ergänzt meine physiotherapeutische Arbeit und eröffnet eine zusätzliche Möglichkeit, Frauen nicht nur auf struktureller und funktioneller Ebene, sondern auch im Hinblick auf ihre individuelle Versorgung zu betrachten.
So entsteht eine ganzheitliche Perspektive, die physiotherapeutische Interventionen sinnvoll ergänzt und Raum für neue Wege in der Gesundheitsbegleitung schafft. Besonders spannend finde ich dabei den persönlichen Austausch und die Möglichkeit, dieses Wissen weiterzugeben und gemeinsam etwas aufzubauen, das Menschen nachhaltig begleiten kann.
Wenn Sie sich für Gesundheit, Prävention und persönliche Entwicklung interessieren und offen für neue Perspektiven sind, freue ich mich über einen persönlichen Austausch. Vielleicht entsteht daraus eine wertvolle Verbindung – fachlich, menschlich und auch im gemeinsamen Aufbau eines Netzwerks, das Gesundheit und Wohlbefinden in den Mittelpunkt stellt.

Gemeinsam die passende Fortbildung finden.

Meine Fortbildungen können über verschiedene Bildungszentren besucht oder als individuelle Inhouse-Schulung gebucht werden. Gerne finde ich gemeinsam mit Ihnen die passende Fortbildung für Ihre Einrichtung oder Ihr Team.

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